Unsere Angebote
Kinder sind neugierig und voller eigener Ideen. Unsere Angebote geben ihnen Raum, sich zu bewegen, kreativ zu sein, die Natur zu entdecken und Gemeinschaft zu erleben – im eigenen Tempo und mit Freude am Ausprobieren.
Natur
Im Garten, im Wald und mit den Eseln entdecken die Kinder ihre Umgebung. Sie beobachten Tiere, erleben die Jahreszeiten und säen und ernten ihr eigenes Gemüse. Dabei folgen sie ihrer Neugier und entwickeln einen achtsamen Umgang mit der Natur.
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Unsere Waldtage finden im Hamburger Volkspark statt. Wir beginnen den Tag mit einem gemeinsamen Morgenkreis auf unserem Waldsofa. Von dort aus erkunden die Kinder, begleitet von unserer Waldpädagogin, den Wald und seine Umgebung. Sie lernen Pflanzen und Tiere kennen und erleben die Jahreszeiten mit ihren Veränderungen. Die Natur ist ständig im Wandel und bietet immer wieder neue Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Verstehen. Gleichzeitig wirkt die Natur auf die Kinder zurück. Sie erleben eine Umgebung mit eigenen Ordnungen, Rhythmen und Gesetzmäßigkeiten, auf die sie sich einlassen und mit denen sie umgehen lernen. Dabei entwickeln sie einen achtsamen Umgang mit ihrer Umwelt. Auf dem weichen Waldboden finden sie auch Zeit für Ruhe und Rückzug. Im Wald ist kein Tag wie der andere. Immer wieder ergeben sich neue Situationen, Fragen und Herausforderungen. Um größere Äste zu bewegen oder Hindernisse zu überwinden, braucht es oft die Unterstützung der anderen. Die Kinder erleben, wie sie gemeinsam Lösungen finden, sich gegenseitig helfen und gleichzeitig ihren eigenen Interessen nachgehen können.
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In Kooperation mit AckerRacker gestalten und bewirtschaften wir gemeinsam mit den Kindern unsere Hochbeete. Sie säen, pflanzen, gießen, pflegen und beobachten, wie sich die Pflanzen im Laufe der Zeit entwickeln. Dabei lernen sie unterschiedliche Gemüsearten kennen und erfahren, welche Bedingungen Pflanzen zum Wachsen brauchen. Sie erleben die Zusammenhänge zwischen Boden, Wasser, Wetter und Wachstum und lernen, woher unsere Lebensmittel kommen. Die Arbeit an den Hochbeeten erfordert regelmäßige Pflege, Geduld und Verantwortung. Nicht alles wächst wie erwartet, manches braucht mehr Zeit oder gelingt nicht. Die Kinder begleiten die Entwicklung der Pflanzen über die Jahreszeiten hinweg und ernten schließlich gemeinsam, was sie angebaut und gepflegt haben.
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Unser Garten verändert sich mit dem Wetter und den Jahreszeiten und bietet den Kindern immer wieder neue Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten. Hier ist Platz zum Rennen, Klettern, Schaukeln, Buddeln und Toben, aber auch für ruhige Momente und Rückzug. Im Sand, mit Wasser und in der Matschküche können die Kinder schütten, rühren, formen und mit unterschiedlichen Materialien experimentieren. Gerade für die jüngeren Kinder bietet der Garten vielfältige Sinneserfahrungen. Sie spüren Wind, Sonne und Regen, erleben unterschiedliche Temperaturen und nehmen die Veränderungen der Natur unmittelbar wahr. Gleichzeitig ist der Garten ein Ort der Begegnung, an dem Kinder unterschiedlichen Alters zusammenkommen, miteinander spielen und Gemeinschaft über die eigene Gruppe hinaus erleben.
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Der Waldtag mit Esel ist für viele Kinder ein ganz besonderer Ausflug in der Woche: Wir putzen, kraulen und pflegen den Esel, wenn er ankommt und nehmen in unterschiedlicher Weise und in individuellem Tempo Kontakt mit dem Tier auf. Wir erkunden die unterschiedlichen Parklandschaften in der näheren Umgebung und die Kinder lernen, was wichtig beim Führen des Esels ist. Während die kleineren Kinder mit dem Erlebnis Spazieren mit dem Esel beschäftigt sind und versuchen Schritt zu halten, so bauen die größeren Forscher- und Entdeckerkinder auch mal einen Spielparcour auf und absolvieren Eselführerscheine. Die Kinder lieben es dem Esel Bücher vorzulesen und ihm Geschichten zu erzählen, manche flüstern ihm auch mal ein Geheimnis ins lange Eselsohr.
Die Eselausflüge gestaltet Ailean mit ihren Eseldamen Fritzi und Frida. Ailean ist Natur-und Erlebnispädagogin. Ihr ist es eine große Freude die kita nordvind-Kinder mit der tiergestützten Arbeit an zwei Tagen in der Woche zu besuchen und mit insgesamt bis zu sechs Gruppen in die Natur zu gehen.
Mehr Informationen über die Tiere und Ailean sind auf ihrer Website zu finden: www.aileancarroux.de oder www.esel-schule.de
Kreativität
Im Atelier, in der Werkstatt und im Projektraum nehmen eigene Ideen Gestalt an. Die Kinder malen, bauen, formen und experimentieren. Sie entdecken Materialien und finden eigene Lösungen. Wir geben ihnen Zeit und Raum, sich zu vertiefen und Neues auszuprobieren.
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Das Atelier ist ein zentraler Ort in unseren Kitas – ein geschützter Raum für schöpferisches Tun, ästhetisches Erleben und freien kreativen Ausdruck. Hier können Kinder vielfältige Materialien entdecken, experimentieren und ihre eigene Bildsprache entwickeln. Ohne Bewertung, Leistungsdruck oder Erwartungen an ein Ergebnis steht der individuelle Gestaltungsprozess im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre der Wertschätzung und Offenheit erleben die Kinder Selbstwirksamkeit, gewinnen Vertrauen in ihre eigenen Ideen und finden Raum für Vertiefung, Freude und Begeisterung am kreativen Schaffen.
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In unserer Werkstatt arbeiten die Kinder mit unterschiedlichen Materialien, insbesondere mit Holz, Stein und Ton. Sie experimentieren, gestalten und sammeln vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen. Schritt für Schritt erarbeiten sie sich den sicheren und selbstständigen Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und erweitern ihre Fertigkeiten. Sie lernen, Materialien zu bearbeiten und Verbindungen herzustellen. Die erworbenen Fähigkeiten können sie zunehmend eigenständig einsetzen und für größere, auch längerfristige Projekte nutzen. Dabei entstehen plastische Arbeiten, eigene Konstruktionen und Werkstücke. Die Kinder erfahren, dass handwerkliches Arbeiten Wiederholungen, Geduld, Ausdauer und manchmal auch mehrere Anläufe braucht. Im Mittelpunkt stehen das praktische Tun, das Erlernen und Anwenden handwerklicher Fertigkeiten sowie das Umsetzen eigener Ideen.
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Unser Projektraum bietet den Kindern die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen und in ruhiger Atmosphäre mit ihren eigenen Ideen und Interessen zu beschäftigen. Ob beim Spiel im kleinteiligen Puppenhaus, beim Forschen und Experimentieren oder bei Projekten, die sich über einen längeren Zeitraum entwickeln – hier haben die Kinder Zeit, sich auf eine Sache einzulassen und sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Sie können ausprobieren, eigene Lösungswege finden, Dinge verändern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgreifen. Durch Konzentration, Wiederholung und Vertiefung entwickeln sie ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge und machen eigenständige Lernerfahrungen. Ohne Ablenkung und feste Zeitvorgaben entsteht Raum für selbstständiges Lernen im eigenen Tempo.
Bewegung
Klettern, balancieren, rutschen und tanzen. Die Kinder erkunden ihre Möglichkeiten und finden eigene Herausforderungen. Im Bewegungsraum, im Garten und zur Musik probieren sie aus, was ihnen Freude macht. In ihrem eigenen Tempo wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
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Im Bewegungsraum errichten wir unterschiedlichste Bewegungslandschaften, Kletter- und Balancierparcoure. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gleichgewicht in unterschiedlichen Höhen auf auf Stangen, Balken, Rutschen oder Leitern fördert die Wahrnehmung und Regulation des eigenen Körpers im Raum und lässt Zuversicht und Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten wachsen. Dabei macht es das eigenständige und unbewertete Probieren jedem Kind möglich, sich im eigenen Tempo und nach eigenen Vorstellungen Herausforderungen zu suchen und zu bewältigen. So entwickelt sich ein Selbstbewusstsein davon, “was ich (schon alles) kann”.
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Tanzen beginnt bei uns schon mit zwei Jahren. Die Kinder bewegen sich zur Musik, greifen Rhythmen auf und probieren aus. Oft sind die Bewegungen in kleine Geschichten eingebettet, die Raum für eigene Ideen lassen. Die Kinder erkunden unterschiedliche Möglichkeiten, sich im Raum zu bewegen, einem Rhythmus zu folgen und sich durch Bewegung auszudrücken. Dabei nehmen sie sich selbst und die anderen wahr und stimmen ihre Bewegungen aufeinander ab. Mit zunehmendem Alter werden die Bewegungsfolgen komplexer und es entstehen erste kleine Choreografien. In den vergangenen Jahren haben unsere Forscher zum Abschluss ihrer Kitazeit selbst ein Lied ausgewählt, sich eigene Tanzschritte ausgedacht und daraus in Begleitung von Nadine eine gemeinsame Aufführung erarbeitet, die sie beim Forscherrausschmiss ihren Eltern präsentiert haben.
Rituale und Feste
Gemeinsame Rituale geben dem Alltag einen Rhythmus. Wir feiern, ziehen mit Laternen durch den Park und begleiten die Forscher auf ihrem Weg in die Schule. Dabei teilen wir Freude, erleben Gemeinschaft und geben auch Abschied und Vorfreude ihren Platz.
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Kurz vor den Sommerferien feiern wir gemeinsam unser Sommerfest und verabschieden unsere ältesten Kitakinder, die Forscher. Zuvor verbringen die Forscher noch einmal einen besonderen Tag als Gruppe. Sie bekommen ihre Portfolios und Ateliermappen überreicht und für jedes Kind wird ein Blumenkranz gestaltet. Ein Kind nach dem anderen springt durch einen großen Blumenbogen aus dem Fenster des Gruppenraumes und wird unten von seinen Eltern in Empfang genommen. Ein besonderer Moment für jedes Kind und die ganze Gemeinschaft, in dem Abschied und Aufbruch, Freude, Stolz und auch ein wenig Wehmut zusammenkommen. Anschließend beginnt das von den Forschereltern organisierte Sommerfest für alle Familien. Bei gemeinsamen Aktivitäten, einem Buffet und viel Zeit zum Spielen und Erzählen lassen wir das Kitajahr miteinander ausklingen.
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Jedes Jahr reisen unsere zukünftigen Schulkinder nach einer gemeinsamen Übernachtung in der Kita ein verlängertes Wochenende ins Naturschutzgebiet auf Sylt. Von Freitag bis Montag erleben sie auf dieser Reise eine intensive Zeit voller Natur, Gemeinschaft und persönlicher Entwicklung. Fernab des vertrauten Alltags werden die Kinder selbstständiger, erleben ihre eigenen Stärken und erfahren zugleich, wie wichtig das Miteinander ist. Zwischen gemeinsamen Erlebnissen, individuellen Freiräumen und Momenten des Rückzugs entsteht ein besonderes Gleichgewicht aus Selbstständigkeit und Gemeinschaft. Die Kinder gehen eigene Wege, geben einander Raum, unterstützen sich gegenseitig und erleben sich als Teil der Gruppe. Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg in die Schule begleiten.
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Jedes Jahr im November findet unser Laternelaufen im Hamburger Volkspark statt. Schon in den Wochen zuvor bemalen die Kinder ihre Laternen im Atelier und basteln sie anschließend gemeinsam mit ihren Eltern fertig. Wenn es dämmert, ziehen wir mit unseren leuchtenden Laternen durch den Volkspark, begleitet von der mittelalterlichen Band "Frölich Geschray". Wir singen gemeinsam Laternenlieder und erleben den Park in der Dunkelheit auf eine ganz andere Weise. Zum Abschluss kommen alle zusammen, hören die Geschichte von Sankt Martin und teilen mitgebrachten Punsch, Weckmänner und andere Leckereien. Ein gemeinsamer Abend, bei dem das Licht der Laternen, die Musik und das Zusammensein eine besondere Atmosphäre schaffen.